Schlaglichter auf Rohstoffmärkte. Bio-Raps

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Schlaglichter auf Rohstoffmärkte. Bio-Raps

Bio-Rapsöl hat in Deutschland vor allem in den letzten 10 Jahren seinen Siegeszug angetreten aufgrund seiner guten Eigenschaften in der Küche, dem Image heimischer Herkunft und der positiven ernährungsphysiologischen Beurteilung.

De facto kann Bio-Rapsöl – außer bei Nischenangeboten -nicht aus Deutschland stammen, weil der entsprechende Anbau nicht verfügbar ist. Vor 10 – 15 Jahren hätte man sich von Preis und Verfügbarkeit noch mit guter französischer Ware eindecken können. Auch dies ist heute dank des Wachstums des Biokonsums in Frankreich nicht mehr möglich. Für Käufer, die einen Grundpreis von 850 – 900 Euro pro Tonne für EU-Bio-Raps zahlen möchten, ist europäische Ware aus Skandinavien, dem Baltikum sowie aus Ost-Europa verfügbar. Selbst wenn man bereit wäre, für Bio-Raps mehr als 1000 zu zahlen, gäbe es dafür keine verlässlichen Bezugsquellen in Deutschland, weil dieser Anbau für die Landwirte viel zu risikoreich ist. Das Risiko eines Totalausfalls bei der Ernte ist bei dieser Kultur in Deutschland durchaus gelegentlich gegeben. Das führte dazu, dass der Anbau nach ein er Versuchsphase von etlichen Landwirten wieder eingestellt wurde. Die mit Abstand größten Anbauer und Anbieter auf dem Weltmarkt wie Kanada, China und Indien spielen in Deutschland de facto eine völlig untergeordnete Rolle.

Wir haben in den letzten drei Jahren bei den Bioölen parallel zur Zunahme der veganen Ernährung eine messbare Konsum- und Nachfrage-Steigerung gesehen. Dazu passt, dass in den letzten Jahren die Preise sich eher auf einem eher höheren Niveau bewegten. Die inzwischen greifende verstärkte Flächenumstellung hat auch in diesem Bereich inzwischen für ein erhöhtes Angebot gesorgt. Da der Bedarf bei dieser Art von Ölen nicht beliebig zu steigern ist, erwarten Fachleute, dass demnächst auch der Preis für Bio-Raps eher leicht zurückgeht.

Als Anbieter von Bio-Raps-Kernöl ist in Deutschland hauptsächlich die Teutoburger Ölmühle als Marktführer zu nennen. Auch deren Ware kam in der Vergangenheit wahrscheinlich überwiegend aus der EU und zu Teilen aus der Ukraine.

 

2018-05-04T10:40:29+00:00 04. Mai 2018|Bio-Rohwaren|

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