Lebensmittel aus der Ukraine: Es geht voran – vielleicht für manche zu langsam, aber die Chancen sind vorhanden

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Lebensmittel aus der Ukraine: Es geht voran – vielleicht für manche zu langsam, aber die Chancen sind vorhanden

Von den landwirtschaftlichen Möglichkeiten bietet die Ukraine an Fläche, Klima und Bodenqualität einzigartige Möglichkeiten. Das deckt sich auch mit dem Eindruck im Land. Zusätzlich hat man hier Geschmack und Zahlen zeigen, dass der Handel mit Honig, Sonnenblumen und Sonnenblumenöl, Getreide, glutenfreien Saaten wie Hirse, Soja und Buchweizen sich ebenfalls gut entwickelt. Auch Beerenfrüchte werden immer interessanter.

In Sachen Bioqualität spricht auch die Zuständige Vizeministerin Olga Trofimtseva offen von einem Qualitätsproblem. Lieferungen an Kunden z.B. in Deutschland müssen professionell aufbereitet mit allen Papieren und Analysen erfolgen und nicht als Einmal-Deal missverstanden werden. Mit anderen Worten: Man geht die Probleme an, unterstützt die Firmen bei der Bioentwicklung und sorgt für qualifizierte Beratung. Ziel ist laut Aussage der Ministerin mit intelligenten Angeboten und wettbewerbsfähigen Preisen – aber ohne Dumpingpreise – voranzukommen.

Wer sich auf einer Lebensmittelmesse umsieht, der sieht, dass dort bereits seit Jahren aktive Firmen wie Agropole, der größte bio-Hirse-Exporteur des Landes ausstellen wie natürlich auch kleinere und noch nicht so professionelle. Dazwischen aber immer wieder Firmen mit selbst für Mitteleuropa interessanten Trend-Produkten.

In einem der begleitenden Seminare zu dieser Messe hatte Agritrade Ukraine ein interessantes Begleitprogramm für Hersteller und Anbieter aus der Ukraine vorbefreitet mit hochkarätigen Herstellern und Importeuren aus Deutschland, die einerseits deutlich machten, dass sie gerade an Bio-Produkten aus der Ukraine sehr interessiert sind, wenn in Zukunft bessere logistische Möglichkeiten und berechenbare Lieferungen gibt und zudem ein gemeinsames Qualitätsverständnis geklebt wird. „Bio ist eine Anbauphilosophie und nicht die Tatsache, dass man keine Pestizide nachweisen kann“, sagte ein namhafter Importeur. Da die Land- und Ernährungswirtschaft für die Ukraine und den weiteren Aufbau des Landes zur Zeit ein richtiger Faktor ist arbeiten die entsprechenden Ministerien in Deutschland und in der Ukraine zum Beispiel über das Agritrade Projekt darin zusammen, die Voraussetzungen für den Handel zu stärken.

Neben solchen Impulsen wird es Zukunft darauf ankommen, dass die Herkunft Ukraine mit ihren Akteuren gerade als Biolieferant sich das Vertrauen der Kunden erarbeitet und dass eine von beiden Seiten gewollte partnerschaftliche Zusammenarbeit dazu führt, dass man die unstrittig vorhandenen tollen Ressourcen genutzt werden können.

2019-05-09T16:08:04+02:00 16. Dezember 2018|News|0 Kommentare

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