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Nicht so schrecklich viel Neues unter der Bio-Sonne: das Ökobarometer 2017

11. April 2017 - 18:41 -- Dr. Klaus-Jürge...

Der Biokunde in Deutschland lebt eher in Städten und Großstädten, ist eher etwas gebildeter als der Durchschnitt. Was soll sich auch daran ändern? Wer dem Bioeinkauf und der Bioernährung etwas ferner steht hat oberflächlichere Argumente, glaube an mehr Frische und besseren Geschmack. Diejenigen, die mit Bio leben, möchten damit vor allem die Pestizid-Rückstände im Essen vermeiden und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ja und natürlich: auf all das achten immer noch etwas mehr Frauen als Männer – die Rollenverteilung lässt noch immer grüßen. Ach ja und auch das nötige Geld für Bio sollte man auch noch im Haushaltseinkommen haben.

 Und wo wird dem Konsumenten Bio augenfällig: nach eigenen Angaben bei Eiern sowie bei frischem Obst und Gemüse. Und damit die Gesinnungsbilanz stimmt, landet „Tierwohl“ als „artgerechte Tierhaltung“ bei den Motiven auch ganz oben. Wobei, wenn man sieht, wie die durchschnittlichen Haustierhalter das praktizieren, weiß man, was man von solchen Aussagen zu halten hat.

Ebenso die Aufzählung der Einkaufsstätten – da bekommen Wochenmarkt und Bioladen nostalgisch anmutenden Super-werte, von denen wir wissen, dass sie sich in den realen Verkaufszahlen kaum wiederfinden. Da kommen wir eben an die Grenzen der Aussage von Meinungen.

 

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