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Bio West, Ost, und Süd und schließlich Nord - vier bewährte Bio-Treffpunkte, deren Format unbestritten ist.

11. Oktober 2016 - 14:46 -- Dr. Klaus-Jürge...

Es zahlt sich am Ende aus, wenn Veranstaltungen in erster Linie dazu gemacht werden, um einer besonderen Branche eine Entwicklungsmöglichkeit zu geben und nicht darum, vor allem Messeveranstalter Geld in die Kasse zu bringen. Insofern muss man den Organisatoren der inzwischen vier etablierten deutschen Biomessen nach Jahren des etwas längeren Atems ein ungeteiltes Lob für die Organisation dieser Messen aussprechen und den Dank der Branche, dass sie den Atem für den Weg bis dahin aufgebracht haben. Diesen Eindruck hat die letzte der Messen, die Bio Nord in Hannover erneut unterstrichen und bestätugt:

"4250 Fachbesucher und 400 Aussteller trafen sich am Sonntag, dem 9. Oktober, auf der BioNord in Hannover. „Ein erfolgreicher Abschluss des BioMessen-Quartetts 2016“, bilanziert Veranstalter Wolfram Müller. Die konzeptionellen Neuerungen auf den beiden Herbstmessen seien sowohl von den Fachbesuchern als auch den Ausstellern sehr positiv aufgenommen worden, so Müller. Zum Beispiel der Machermarktplatz für kleine und junge Unternehmen: Dort präsentierten sich mit dem Hamburger Unternehmen Blattfrisch sowie der erst im Frühjahr gegründeten Hofmeierei Jeetzel aus dem Wendland zwei junge Unternehmen, die angetreten sind, mit guten Ideen und fachhandelsrelevanten Werten zu überzeugen. Als Magnet erwies sich der benachbarte, komplett neu gestaltete Neuheitenstand, auf dem die Fachbesucher gleich zum Auftakt ihres Besuchs Produktneuheiten und aktuelle Trends im Bio-Lebensmittel und Naturkosmetikbereich in Augenschein nehmen konnten.

Auf großes Publikumsinteresse stieß das neue BioMessen-Diskussionsformat „Zwölf Uhr mittags“. Die Frage „Wieviel Exklusivität braucht der Naturkostfachhandel?“ wurde auf der BioNord von kompetenten Vertretern aus Handel und Herstellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln lebhaft, aber stets sachlich diskutiert. Eine große Zuhörerzahl verfolgte die Diskussion konzentriert. „Die BioMessen sind die Plattform, auf der sich der deutsche Bio-Fachhandel trifft. Diesem ging es immer um mehr als ,nur‘ Verkaufen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir dem so offensichtlich vorhandenen Gesprächsbedarf hier seinen Raum geben“, kommentiert BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe. 

Wie Bio-Diversität nicht nur auf dem Acker, sondern auch in Sortiments- und Handelsstrukturen erhalten und wirtschaftlich gestaltet werden kann, dieses Motiv zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. Es wurde auch von Christian Meyer, niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, aufgenommen. Auf seinem dreistündigen Rundgang führte er zahlreiche intensive Gespräche. „Auf der BioNord beeindruckt mich jedes Mal wieder die große Vielfalt des Bio-Angebots und die Vitalität dieser Branche. Das reicht vom ersten niedersächsischen Bio-Lavendel über den Bio-Baumkuchen aus Fallersleben bis hin zu ,griechischem´ Joghurt einer neu gegründeten Bio-Schafsmilchkäserei aus dem Wendland: Bio setzt immer wieder wichtige Impulse. Ich bin zuversichtlich, dass wir zukünftig auch mit immer mehr norddeutschen Produkten den wachsenden Bio-Markt beliefern können.“ Elke Röder, Geschäftsführerin Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., Schirmherr der BioMessen, betont ebenfalls diesen besonderen Werte-Aspekt der Branche: „Wir im Bundesverband Naturkost Naturwaren arbeiten für vielfältige klein- und mittelständische Strukturen in Verarbeitung und Handel. Denn wir sind überzeugt, dass unsere Kundinnen und Kunden den Wert authentischer Unternehmen und Marken schätzen und auch als zusätzliches Kaufargument verstehen.“

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